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Ziele, Inhalte und Vorgehensweise von "Mobil in Bayreuth"

Ziel der Untersuchung

Die Stadt Bayreuth lässt als Grundlage der zukünftigen Verkehrsplanung eine Mobilitätsuntersuchung erarbeiten. Damit sollen Zahlen zum alltäglichen Mobilitätsverhalten ermittelt werden; konkret geht es um das "wann, wohin, warum und womit": Wann wurde ein Weg begonnen? Welches Verkehrsmittel wurde genutzt? Welchen Zweck und welches Ziel hatte der Weg? Wann wurde das Ziel erreicht? Dabei sollen alle Wege ob per Bus und Bahn oder im eigenen Pkw, mit dem Fahrrad oder zu Fuß angegeben werden. Die Befragten können sich außerdem z.B. dazu äußern, wie zufrieden sie mit dem Angebot des öffentlichen Nahverkehrs oder mit dem Radverkehr sind. Für eine vorausschauende, bürgerorientierte Planung sind diese Informationen über das Verkehrsverhalten und über konkrete Verbesserungsvorschläge sowie Anregungen aus der Bevölkerung von großem Interesse.

Vorgehensweise

Über eine Zufallsstichprobe wurden 2.700 Haushalte aus dem Melderegister der Stadt Bayreuth ausgewählt, die angeschrieben wurden und sich an der Befragung beteiligen können. Die Befragung dauert nur wenige Minuten und die Teilnahme an der Befragung ist freiwillig. Je höher die Teilnahme jedoch ist, umso repräsentativer, zuverlässiger und wertvoller sind die späteren Ergebnisse. Die Befragung findet vom 22.09. bis 22.10.2015 statt.

Mit der Durchführung der Untersuchung wurde das Büro Planersocietät beauftragt. Die telefonischen Interviews werden von der Firma O-TON durchgeführt.

Befragungsinhalte

In der Befragung werden Fragen zum Haushalt, zur Person und zum Mobilitätsverhalten an einem bestimmten Stichtag gestellt:

  • Im Haushaltsfragebogen sollen allgemeine Fragen zur Ausstattung mit Verkehrsmitteln und über die Haushaltszusammensetzung beantwortet werden.
  • Der Personenfragebogen beschäftigt sich mit den Mobilitätsvoraussetzungen, der Verkehrsmittelnutzung und der Bewertung der verschiedenen Verkehrssysteme.
  • Im Wegeprotokoll bzw. Wegeblatt sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für einen vorgegebenen Stichtag ihre durchgeführten Wege dokumentieren. Jede Person im Haushalt, die sechs Jahre oder älter ist, soll dazu entweder telefonisch oder schriftlich Angaben machen. Das Wegeprotokoll soll auch ausgefüllt werden, wenn man am Stichtag nicht außer Haus war.

Verschiedene Beteiligungsformen

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, an der Befragung teilzunehmen:

  • In der telefonischen Befragung wird ein Interviewer der Firma O-TON die Fragen am Telefon stellen. Auf der beigelegten Rückantwortkarte kann ein Wunschtermin vorgeschlagen werden, an dem das Interview durchgeführt werden sollte.
  • Bei der schriftlichen Befragung werden die Befragungsunterlagen per Post versendet. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer füllen die Fragebögen aus und schicken die Unterlagen in dem vorbereiteten portofreien Rückumschlag zurück.
  • Die Teilnahme an der Online-Befragung wird über den mitgeteilten Zugangscode ermöglicht. Dabei müssen nicht alle Fragen auf einmal beantwortet werden; mehrere Sitzungen sind möglich.

Die angeschriebenen Haushalte können sich die Beteiligungsform selber aussuchen. Unter der Telefonnummer 0921 / 25-1000 können z.B. die Befragungsunterlagen in schriftlicher Form angefordert werden. Zudem können unter dieser Telefonnummer auch telefonische Interviews vereinbart werden, auf Wunsch auch in einer Fremdsprache.

Was passiert nach der Haushaltsbefragung mit den Daten?

Alle persönlichen Daten werden für die Auswertung in Zahlen umgesetzt und anonymisiert gespeichert – also ohne Namen und ohne Adressangaben. Die anonymisierten Daten werden mit Hilfe eines Computerprogramms ausgewertet, die Ergebnisse werden in Gruppen zusammengefasst. Dadurch kann niemand erkennen, von welcher Person bzw. welchem Haushalt die Angaben gemacht worden sind.

Die gesetzlichen Bestimmungen zum Datenschutz werden streng eingehalten. In der "Erklärung zum Datenschutz" (Download als PDF) können Sie die Verpflichtungserklärung nachlesen.

Ergebnisse

Nach Abschluss der Befragung werden die Daten in Gruppen zusammengefasst und ausgewertet. Die Ergebnisse werden voraussichtlich Anfang 2016 vorliegen und anschließend auch veröffentlicht werden.